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Diese Seite gibt Ihnen einen Überblick über die Forschung von Dr. Franziska Uhlig.

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Neoimpressionismus Forschung:
Wie kaum eine zweite künstlerische Bewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts hat der Neoimpressionismus die Gegebenheiten der industriellen Bildproduktion reflektiert. Seine wissenschaftlich geprägte Reglementierung des Blickes und die angestrebte Gleichförmigkeit der handschriftlichen Ausführung korrespondieren mit dem Begriff der Arbeit als der "gleichförmig stetigen Bewegung eines Automaten", so wie ihn Walter Benjamin in der Re-Lektüre von Karl Marx beschrieben hat. (in Über einige Motive bei Baudelaire, VIII). Der Neoimpressionismus wurde von Künstlern wie van Gogh, Matisse und Malewitsch rezipiert. Welche Fähigkeiten versprachen sich die Künstler von dieser Praxis?
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Am 7. Oktober 1990 wurde die Ausstellung Ausgebürgert. Künstler aus der DDR. 1949-1989 eröffnet. Ihr Ziel war es, den enormen Exodus an kreativer Kompetenz und couragiertem Engagement, den die Regierung der DDR kulturpolitisch initiiert und über spezielle Firmen und mittels politischer Absprachen gewinnbringend verwaltet hat, zu dokumentieren. Franziska Uhlig hat diese Ausstellung zusammen mit Dr. Esther Sünderhauf unter der Leitung von Dr. h.c. Werner Schmidt recherchiert und koordiniert. Jetzt soll der Blick auf die unterschiedlichen Lesarten des Widerständigen in den beiden politischen Systemen gelenkt werden. Mehr unter Kunst in der DDR...

Die Farbe eröffnet und verlangt – ob als Pigment, Farbstoff oder in ihrer Repräsentation als Pixel – nach einer interdisziplinären Annäherung, die in der Dissertation über die Neoimpressionismus-Rezeption in Deutschland bereits begonnen und auf der Tagung Widerspenstige Farbe weiterentwickelt wurde. Ein Buchprojekt wird folgen. Mehr....

Hand des Künstlers: Zur physischen Herstellung eines Bildes gehören neben Materialien wie der Farbe auch die handschriftliche Ausführung. Sie gestaltet sich in Abhängigkeit von kollektiven Vorstellungen über Werte wie Geschlecht, Materialbeherrschung, Präzision, Gleichförmigkeit oder Originalität. Das Forschungsvorhaben wurde aus der Beobachtung der handschriftlichen Disziplinierungsbemühungen von Künstlern entwickelt. Es möchte den Wandel untersuchen, den die Hand in ihrer Funktion als "instrumentum instrumentorum" (Aristoteles) für den künstlerischen Hervorbringungsprozess des Bildes erfahren hat. Mehr...
 

Max Uhligs Werk zählt zu den souveränsten in der ehemaligen DDR. Es ist in zahllosen privaten und öffentlichen Sammlungen des In- und Auslandes vertreten. Nun wird in Kooperation mit der Staatlichen Graphischen Sammlung München und Dank der großzügigen Unterstützung durch zetcom mit Hilfe der Datenbank MuseumPlus Max Uhligs graphisches Oeuvre katalogisiert. Dass die Wahl auf die Druckgraphik fiel, hat mit ihrer besonderen Bedeutung in den ehemals sozialistischen Ländern zu tun. Ihr eher unspektakuläres Format wie auch der Umstand ihrer Reproduzierbarkeit, noch dazu im privaten Raum, ließ sie für Künstler, die sich der offiziellen Kulturpolitik widersetzten, zum bevorzugten Medium der Verbreitung einer anderen Sicht auf die Welt werden. Mehr...

franziska uhlig | kunstwissenschaft & kunstvermittlung | berlin | f.uhlig@franziska-uhlig.de | impressum

 
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