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Neoimpressionismus Forschung  

Aufsätze von Franziska Uhlig:
Mimesis des Sehaktes. Ausstellung zur KG Brücke, Dresden 2001.

Vorträge von Franziska Uhlig:
Kunsthistorikerkongress Leipzig, März 2003: Julius Meier-Graefes Problematisierung des Künstlers als Genie

Buch von Franziska Uhlig (in Vorbereitung):
Die Rezeption des Neoimpressionismus in Deutschland
 

Neoimpressionismus in Deutschland

 

Der Neoimpressionismus geht zurück auf den früh verstorbenen französischen Maler Georges Seurat (1859–1891). Er begann zwischen 1884 und 1886 auf der Basis seiner klassizistisch orientierten Ausbildung und angeregt durch die Lektüre von Farblehren und Maler-Handbüchern eine Arbeitsweise zu konstituieren, in der sich sowohl das kunsthistorische Wissen der Handbücher wie auch der naturwissenschaftliche Kenntnisstand der Zeit über das Sehen und Wahrnehmen abbildeten. Man fühlt sich an die Intentionen der französischen Aufklärung erinnert, die bestimmten, dass der Kunst in einer zukünftigen Gesellschaft die Funktion zukomme, ihre

Welchen Zugewinn an Fähigkeiten versprachen sich Künstler von einer Malweise, bei der jeder Punkt streng rational begründet war?

Dieser Frage wird in der Dissertation über die Rezeption des Neoimpressionismus in Deutschland in einem close reading von Werken Kirchners und Kandinskys nachgegangen. Entlang der Begriffe Mimesis, Nation, Genie und Kunstwert werden die Debatten um den Neoimpressionismus in Deutschland vorgestellt. Am Beispiel der Krefelder Ausstellungen Farbenschau (1902) und Linie und Form (1904) wurden die systematischen Bezüge

Bürger anhand von Bildern über das aktuelle Wissen der Zeit zu informieren.

Das kreative Potential geht aus seiner Rezeption hervor: Van Gogh und Matisse, Braques und Derain, Malewitsch und Mondrian, Kandinsky und Jawlensky, Delaunay, die Brücke-Künstler in Dresden, aber auch Henry van de Velde haben sich mit dieser Bewegung intensiv auseinandergesetzt.

herausgearbeitet, die Neoimpressionismus und Kunstgewerbereform miteinander verbanden.

 

 

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