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Kunstvermittlung Berlin
Führungszyklus Farbe

 

Der Führungszyklus Farbe gewährt Ihnen einen Blick in Ihre eigene Wahrnehmung (Spektrum). Darüber hinaus spähen Sie in die Werkstätten Raffaels und Vermeers, Monets, Signacs und Cézannes (Gemäldegalerie, Alte Nationalgalerie), halten inne vor Pigmenten, mit denen die Geburt des Bildes stattfand (Museum für Naturkunde), bevor Sie

Sogar Schriftsteller vertun sich schon im Beschreiben von Blau. Kein Wunder.

Am besten, Sie buchen jetzt!

1. Führung: Gemäldegalerie
2. Führung: Museum für Naturkunde
3. Führung: Deutsches Technikmuseum, Berlin
4. Führung: Alte Nationalgalerie
5. Führung: Hamburger Bahnhof

Wahlweise oder zusammen: Jeweils 90 kurzweilige Minuten zum Preis von jeweils 60 Euro (max. 20 Teilnehmer, Vorkasse). Zuzüglich der Eintrittspreise für die Museen.

Sie buchen diese Führung über das Anmeldeformular, das Sie hier herunterladen können:

wieder Ihren Alltag betreten (Museum für Gegenwart, Hamburger Bahnhof).

Bei dem Wort Farbe wird oft allein an das Pigment als Malmaterial gedacht. Dabei sind Tausende von Marketingabteilungen damit beschäftigt, uns mittels Sympathien und Animositäten durch den Alltag und seine Warenwelt zu lenken: Mondbilder, Schminke, Räume, Speisen, Kleidung, Stifte, Tulpenarten, Fotos, Drucker, Gewitteraufzug, Röntgenbilder, Tablettenkapseln.

Das Wissen dazu entstammt den Wissenschaften, wo Farbe Gegenstand der unterschiedlichsten Disziplinen geworden ist: von der Hirnforschung bis zur Paläoanthropologie.

Pigmente begegnen uns in frühester Zeit als erstes in Form von Grabbeigaben, weshalb die Paläoanthropologen meinen, dass die Geburt des Bildes am Körper stattgefunden haben muss. Auch berichten sie, dass die Menschen vor 50.000 Jahren wussten, wie man mit Feuer die Palette der Farbtöne vermehrt, was die Keramik und bald darauf die Metallurgie hervorgebracht hat. Schminken war schon damals kreativ.

Die Relikte solchen Wissens sind in den Produktentwicklungsabteilungen für Fließbänder und Lackierstrassen unzählbarer Industrien gelandet. Kein Mensch kann das mehr überblicken, was sich vor 200 Jahren noch in der Figur des Künstlers bündelte, der dieses Wissen Jahrhunderte trug. Nun ist vieles verschluckt und vergessen.
 

Anmeldeformular (pdf-Datei)

Einfach ausdrucken, ausfüllen und abschicken an:

Franziska Uhlig

E-Mail f.uhlig@franziska-uhlig.de
Fax 030.85077500
Post Lefèvrestraße 24, 12161 Berlin

Bei Fragen rufen Sie 030.85077500 an.
Wir sind Ihnen gern behilflich!
 

 

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